„Gassi im Park“, Text zum Video © Hagen Rehborn 2007 Das Video wurde für eine Ausstellung im Kunstverein Emmerich 2007 erstellt. Folgender Text wird als bewegte Schrift visualisiert: Der Hund hat den ganzen Nachmittag gewartet, er wedelt und hechelt. Der Mann holt die Leine vom Garderobenhaken. Das Wedeln verstärkt sich. Der Mann legt dem Hund das Halsband an. Beide gehen zur Tür. Das Haus liegt am am Rande des Waldes. Vorortsiedlung. Der Hund wartet am schmiedeeisernen Tor der Einfahrt. Es ist etwas verrostet und quitscht, als der Mann einen Flügel öffnet, der Hund drängt mit der Nase schon durch den ersten sich öffnenden Spalt. Der Mann ruft ihn verärgert. Der Hund kommt zurück, der Mann befestigt mit dem Karabinerhaken die Leine am Halsband. Der Hund wedelt und sie gehen nun gemeinsam die Straße entlang ca. 200 hundert Meter bis zum Ende der Häuserzeile. Dort mündet die Fahrbahn in einen durch Sperrpfosten abgetrennten Fußgängerweg. Der Hund schnüffelt und hebt an einer Heckeneinfassung das Bein, der Mann zieht ihn schnell weiter. Der Wald ist in unmittelbarer Nähe. Es ist feucht, vor wenigen Minuten hat es noch etwas geregnet. Die Bäume sind sehr grün und dicht, der Waldboden ist braun, feucht und an manchen Stellen mit leichtem Bewuchs versehen. Es riecht nach Erde und Gras. Der Hund zieht an der Leine, er hatte beim Passieren der Sperrpfosten ausnahmsweise die Seite genommen, an der der man mit der Leine vorbeigehen kann. Sonst nahm er immer die Seite, an der man ihn wieder zurückziehen muss, weil der Arm nur durch das Loslassen der Leine nicht hängen bleibt. Der Mann zieht den Hund zu sich und löst den Karabinerhaken. Der Hund ist sehr aufg...
„Gassi im Park“, Text zum Video © Hagen Rehborn 2007 ...